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Naturheilpraxis HP Wolfgang Nussbaum

Klassische Homöopathie - Gesprächstherapie
Medizinische Diagnostik von Immunreaktionen gegen Lebensmittel
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Eigentherapie - Gewußt wie

Thema Eigentherapie – gewusst wie.

HP Nussbaum mit Kind

Unser heutiges Wissen über alternative Heilmethoden macht es auch dem Laien möglich, sich selbst und seiner Familie erste Hilfe mit Homöopathie zu leisten. Viele Bücher zur Eigentherapie sind auf dem Markt, die allerdings auch zu einem verharmlosten Umgang mit diesen hochwirksamen Arzneien verleiten.

Es ist wahr, dass bei richtiger Anwendung und der richtigen Mittelgabe bei unkomplizierten Erkrankungen Erfolge erzielt werden können – bei Krankheiten also, bei denen man nicht gleich einen Arzt aufsuchen möchte. Schwerwiegendere Erkrankungen sollten allerdings nicht anhand der Ratgeber diagnostiziert und dann selbst behandelt werden, da dies eine differenzierte Betrachtungsweise und fundierte Arzneimittelkenntnis voraussetzt.

Aus Ratgebern entnommenes Teilwissen hat genau betrachtet mit der anspruchsvollen klassischen Homöopathie nichts zu tun und kann folglich eine nur unzureichende oder falsche Behandlung nach sich ziehen.

Es kommt zwar vor, dass sich bei Selbstbehandlung Beschwerden nach einer Mittelgabe verbessert haben, danach die Mittelgabe aber in einem falschen Rhythmus fortgesetzt bzw. überdosiert verabreicht wird. Dadurch werden die krankheitstypischen Symptome unterdrückt und arzneimitteltypische neue Symptome können entstehen, welche mit der eigentlichen Beschwerde nichts mehr zu tun haben. Das Krankheitsbild verschiebt sich und selbst für einen erfahrenen Homöopathen wird es nun schwierig, das eigentliche Krankheitsbild zu erkennen.

Ein klassisches Beispiel:

Bei einem Kind wird Neurodermitis diagnostiziert, es werden kortisonhaltige Salben aufgetragen und / oder kortisonhaltige Medikamente verabreicht. Die Symptome der Neurodermitis verringern sich, doch parallel dazu entwickelt sich ein chronischer Husten und eine scheinbar leichte Hausstauballergie. Der Laie erlebt dies als eine sichtbare Verbesserung der eigentlichen Krankheit, und ist sich nicht im Klaren darüber, dass sich relativ schnell aus diesem Husten Asthma entwickeln kann.

Dieser Verlauf ist eine typische Unterdrückung von Symptomen, die auch durch Eigentherapie mit einer falschen Mittelgabe entstehen kann.

Wird dieses Kind aber professionell homöopathisch behandelt, dann wird ihm eine Arznei verabreicht, die exakt sowohl auf das Krankheitsbild als auch auf die Persönlichkeit des Kindes abgestimmt ist – das sogenannte „Konstitutionsmittel“. Es kann nur unter Einbeziehung vieler spezifischer Kriterien ermittelt werden, wie z.B. Stärken und Schwächen des Patienten, Vorlieben und Abneigungen und persönliches Empfinden der Belastung. Mit einbezogen wird der Moment, an welchem die Krankheit – in diesem Fall der erste Hautausschlag – begonnen hat.

Nach der Gabe des passenden Mittels verschwindet die Luftnot nach und nach und der Husten tritt wieder als altes Symptom vermehrt auf. Wird das Kind daraufhin weiter unter fachlicher Begleitung mit Homöopathie behandelt, wird der Husten auch vergehen und die Neurodermitis erneut aufflammen. Erst jetzt kann diese Krankheit so behandelt werden, dass eine reelle Chance auf Heilung besteht.

Fazit : Damit wirkliche Heilung erfolgen kann, ist es wichtig, sich intensiv mit der Homöopathie zu beschäftigen, bevor man sich selbst oder andere therapiert. Eine gewissenhafte, sorgfältige Beobachtung jedes Menschen ist notwendig, um erfolgreich zu sein.
Modalitäten, Potenzen und eigenartige Symptome dürfen dabei nicht unberücksichtigt bleiben.
Das Einnehmen der falschen Arzneien kann sowohl keine als auch eigene, sog. Prüfungssymptome hervorrufen.

 

Wolfgang Nussbaum Heilpraktiker, Klassische Homöopathie - 82211 Herrsching Zentrum, Seestr.7 - Tel.: 08152 7199 - Termine nach tel. Vereinbarung